Produktbeschreibung zu MOBILAT Intens Muskel- und Gelenksalbe 3% Creme
Inhalt pharmazeutisch geprüft durch
Apothekerin Hazal Köse
Die MOBILAT Intens Muskel- und Gelenksalbe 3% Creme von der STADA GmbH enthält den Wirkstoff Flufenaminsäure.
Anwendungsbereiche
Aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzlindernden Wirkung kommt die MOBILAT Intens Muskel- und Gelenksalbe als Antirheumatikum zur symptomatischen Behandlung von Schmerzen bei rheumatischen Entzündungen der Weichteile zum Einsatz. Hierzu gehören insbesondere Sehnenentzündungen (Tendinitis), Sehnenscheidenentzündungen (Tendosynovitis) oder Schleimbeutelentzündungen (Bursitis).
Wirkweise
Flufenaminsäure gehört zu den nicht-steroidalen Entzündungshemmern und verfügt über schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften. Daher wird der Wirkstoff äußerlich in Salben, Gels oder Cremes zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen wie Muskelverspannungen und Sportverletzungen unterschiedlicher Ursache verwendet. Die Schmerzcreme beschleunigt den Heilungsprozess, indem sie Gelenk- und Muskelschmerzen lindert und zugleich die zugrundeliegenden Entzündungsprozesse hemmt.
Darüber hinaus sind Bentonit, ein Glycerol-(mono/di/tri)(stearat/palmitat)-Natriumcetylstearylsulfat-Gemisch, 2-Propanol, 25%ige Salzsäure, Sorbinsäure, Tetradecan-1-ol, mittelkettige Triglyceride, gereinigtes Wasser, Citronellöl, Citronenöl und Rosmarinöl als pharmazeutische Hilfsstoffe enthalten.
Gegenanzeigen
Sie dürfen die Salbe nicht anwenden, wenn Sie
- auf den Wirkstoff, einen der anderen Inhaltsstoffe (u.a. Sorbinsäure) oder andere Schmerz- und Rheumamittel wie Acetylsalicylsäure allergisch (überempfindlich) reagieren,
- schwanger sind oder stillen.
Zudem sollten Sie auf die Anwendung des Schmerzgels auf offenen Hautverletzungen, -entzündungen und -infektionen sowie auf Ekzemen, Schleimhäuten und im Augenbereich verzichten.
Dosierung und Anwendung
Das Arzneimittel ist für Erwachsene ab 18 Jahren geeignet. In der Schwangerschaft sollte auf die Anwendung, aufgrund unzureichender Datenlage, verzichtet werden. Flufenaminsäure kann in die Muttermilch übergehen, weshalb Mobilat Gelenkcreme in der Stillzeit nicht angwendet werden sollte. Falls ein Arzt die Anwendung für notwendig hält, muss abgestillt werden.
Dosierungsempfehlung laut Gebrauchsinformation:
- Soweit nicht anders verordnet, tragen Sie 3-mal täglich einen etwa 10 cm langen Cremestrang auf die zu behandelnden Körperpartien auf.
- Die maximale Tagesgesamtdosis von 9 g Creme (= 270 mg Flufenaminsäure) sollte nicht überschritten werden.
- Die maximal zu behandelnde Fläche sollte nicht größer als 30 x 30 cm sein. Entfernen Sie die überschüssige Creme einfach mit einem Tuch und etwas Wasser, wenn Sie einmal versehentlich zu viel aufgetragen haben sollten.
Tragen Sie die erforderliche Menge dünn auf und massieren Sie diese leicht ein. Die Creme eignet sich auch für Verbände (Ausnahme: dicht abschließende Verbände). Vor dem Anlegen des Verbandes sollten Sie die Salbe zunächst einziehen lassen.
Behandlungsdauer
In aller Regel ist eine zweiwöchige Anwendung ausreichend. Darüber hinaus ist kein zusätzlicher therapeutischer Nutzen belegt. Sollten Ihre Beschwerden zunehmen oder nach drei Tagen nicht abgeklungen sein, konsultieren Sie bitte Ihren behandelnden Arzt.
Patientenhinweise
Sie sollten die MOBILAT Intens Muskel- und Gelenksalbe nur nach ärztlicher Absprache anwenden, wenn Sie an
- Asthma, Heuschnupfen, Schwellungen der Nasenschleimhaut (Nasenpolypen), chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen oder chronischen Infektionserkrankungen der Atemwege,
- Allergien (Überempfindlichkeitsreaktionen) oder
- einer angeborenen Porphyrin-Stoffwechselstörung (u.a. akute intermittierende Porphyrie)
leiden. Vermeiden Sie außerdem den Kontakt zwischen Kindern und den behandelten Hautarealen.
Wechselwirkungen
Bislang sind keine Wechselwirkungen zwischen der MOBILAT Intens Muskel- und Gelenksalbe und anderen Arzneimitteln bekannt.
Nebenwirkungen
Häufig kommt es bei der Anwendung der MOBILAT Intens Muskel- und Gelenksalbe zu lokalen Hautreaktionen wie Rötungen, Juckreiz, Brennen, Ausschlag mit/ohne Pusteln oder Quaddeln. Gelegentlich können lokal begrenzte Überempfindlichkeitsreaktionen (Kontaktdermatitis, allergische Konjunktivitis), Schwindel, Migräne, Atembeschwerden, Erkrankungen des Brustraums und des Mittelfellraums, Durchfall, Magenschmerzen oder Übelkeit auftreten. Sehr selten können Atemwegsverengungen (Bronchospasmen) beobachtet werden. Sollten Sie eine der beschriebenen oder auch eine nicht genannte Nebenwirkung bei sich beobachten, unterbrechen Sie Ihre Behandlung und konsultieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Hinweise
Sorbinsäure kann lokal begrenzt Hautreizungen (u.a. Kontaktdermatitis) auslösen. Rosmarinöl kann bei Anwendung auf dem Oberkörper bei entsprechend sensibilisierten Menschen zu Überempfindlichkeitsreaktionen führen.
Weitere Informationen können dem Beipackzettel entnommen werden.